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Deutsche investieren zurückhaltend in Kryptowährungen

58 Prozent der Deutschen haben schon einmal von Kryptowährungen gehört und wissen in etwa oder sogar genau, was das ist. 38 Prozent sind der Meinung, dass deren Bedeutung zunehmen wird; nur 21 Prozent gehen von einem Bedeutungsverlust aus. Der Bekanntheitsgrad und die Zuschreibung einer weiterhin hohen Bedeutung stehen jedoch in starkem Kontrast zur Antwort auf die Frage, ob die Deutschen auch in Kryptowährungen investieren würden, etwa im Vergleich zu Aktien. Nur acht Prozent sagen, dass sie ausschließlich oder den größeren Teil des dafür zur Verfügung stehenden Geldes in Kryptowährungen anlegen würden statt in Aktien. Ändern würde sich diese Einstellung vermutlich dann, wenn Kryptowährungen mit einem als stabil anerkannten Wert verknüpft sind, etwa mit Edelmetall. 53 Prozent der befragten Deutschen meinen, dass Kryptowährungen damit attraktiver werden würden; nur 25 Prozent beantworteten diese Frage mit Nein.

Dies sind die Kernergebnisse einer aktuellen Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, die im Auftrag der KARAT Gold Cooperationdurchgeführt wurde, die seit zwei Monaten die Kryptowährung Karatgold Coin anbietet.

Der Macher hinter Karatgold Coin, Gründer und Eigentümer der KARAT Gold Cooperation, Harald Seiz, erklärt zu den Umfrageergebnissen: „Die Befragung zeigt einerseits den hohen Bekanntheitsgrad, allerdings auch, wie zurückhaltend die Deutschen dabei sind, einen Großteil ihrer für Geldanlagen zur Verfügung stehenden Mittel darin anzulegen. Diese Einstellung dürfte auch an den Kurskapriolen von Bitcoin und Co. liegen. Ausweislich der Antworten würde sich diese Reserviertheit aber ändern, wenn die bislang rein virtuellen Werte von einem harten, materiellen Wert wie Edelmetall gestützt werden.“

Vor allem beim Bekanntheitsgrad von Kryptowährungen ergeben sich interessante soziodemografische Unterschiede: Während 71 Prozent der Männer sagen, sie wüssten in etwa oder sogar genau, was Kryptowährungen sind, führen dies nur 46 Prozent der Frauen ins Feld. Auch das Alter spielt offenkundig beim Wissen um Kryptowährungen eine große Rolle: Je jünger die befragten Personen, desto mehr wissen sie offenbar „genau“, was sich hinter Kryptowährungen verbirgt: 30 Prozent der 18 bis 24-Jährigen sagen dies von sich, mit stetig abnehmender Tendenz bis zu den 55-Jährigen und Älteren, von denen dies nur 14 Prozent behaupten. Auch der Bildungsabschluss scheint die Erkenntnis in punkto Kryptowährungen zu prägen: 73 Prozent der Hochschulabsolventen betonen, in etwa oder genau Bescheid zu wissen, während dies nur 52 Prozent von sich sagen, die eine Lehre oder einen vergleichbaren Abschluss vorweisen können.

Bei der Investitionsbereitschaft in Kryptowährungen gibt es nur wenig signifikante Unterschiede. Trotzdem gibt es eine kleine Tendenz: Personen unter 35 Jahren sind eher bereit zumindest einen Großteil in Kryptowährungen Zu investieren, als Befragte über 35 Jahren (11% vs. 7%). Auch für etwas mehr der unter 35-Jährigen- gegenüber dem Rest der erwachsenen Bevölkerung – steigt die Attraktivität von Kryptowährungen, wenn es mit Edelmetall hinterlegt ist.

Harald Seiz abschließend: „Die Zahlen zeigen ein gemischtes Bild: Die Bekanntheit von Kryptowährungen ist groß, allerdings auch die Hemmung beim Investieren. Wir gehen davon aus, dass sich dies mittelfristig ändern wird. Unserer Meinung nach werden Kryptowährungen ein fester Bestandteil des Zahlungsverkehrs wie auch von Anlageprodukten werden. Mit zunehmender Konsolidierung und auch Professionalisierung des Markts – etwa durch eine flankierende Absicherung – wird die Akzeptanz und auch die Investitionsbereitschaft steigen.“

„Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2051 Personen zwischen dem 11.05.2018 und 14.05.2018 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.“

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